Verfasst von: Birgit | 20/10/2014

Fragile Ex-Ikone

Man kennt die Bilder von ihrer Befreiung vor sechs Jahren. Sie zeugten von großen Emotionen, unendlicher Erleichterung und bei den Fotos mit ihrer Tochter stutzte man: Wer war hier die Ältere, wer die Jüngere? Ingrid Betancourt kam gerade aus sechsjähriger Geiselhaft im Dschungel, einer unvorstellbar zehrenden Zeit, in der sie zwischenzeitlich schwer erkrankte. Und doch sah sie jünger aus als ihre Tochter, strahlend, befreit im wahrsten Wortsinn.

In Frankreich wurde diese Befreiung besonders bejubelt, wo die Franko-Kolumbianerin und Diplomaten-Tochter enge Bindungen hatte. Später kamen unschöne Geschichten auf, ehemalige Mithäftlinge klagten Ingrid Betancourt des Egoismus und Verrats während der Geiselhaft an, darunter auch ihre frühere Mitarbeiterin Clara Rojas. Ihr Ehemann, von dem sie sich nach ihrer Rückkehr trennte, schrieb seinerseits ihre „bitter-süße“ Geschichte auf und so fielen Schatten auf das strahlende Bild von Ingrid Betancourt als charismatischer Heldin und Ikone, die Präsidentin Kolumbiens werden wollte, bevor sie von den Farc-Rebellen entführt wurde.

CIMG5231Die Wahrheit über sie mag irgendwo dazwischen liegen, aber sie selbst wirkt verletzt von der öffentlichen Schlammschlacht; tritt erstaunlich zurückgenommen auf, wirkt fragil und gibt sich sehr liebenswürdig: Bei der Pressekonferenz zur Vorstellung ihres neuen Buches grüßt sie die jeden im Publikum einzeln mit einem Kopfnicken, sucht den Blickkontakt. Wahrscheinlich weiß sie auch um ihre Wirkung: Immer noch alterslos schön, elegant, in einem Sommerkleid an diesem warmen Tag in Paris. In ihrem Roman „La ligne bleue“ geht es um eine junge, politisch engagierte Frau, die entführt wird, festgehalten gegen ihren Willen und „schlechter behandelt als ein Hund“, die nach der Befreiung zwar ins Leben zurückfindet, aber die Liebe zu ihrem Mann nicht mehr retten kann.

Eine Fiktion, in der viel von Betancourt und ihrem Erlebten steckt, und wenn das Buch interessiert, dann eben, weil sie es geschrieben hat. Ob man ein Leben lang Ex-Geisel bleibt? Die Frage treibt ihr die Tränen in die Augen. „Das gehört zu mir, aber ich bin auch Ex-Senatorin, Ex-Frau von… ich bin Mutter, Buchautorin und sogar wieder Studentin.“ Nach ihrer Befreiung hatte sie unendlichen Hunger nach Büchern, sie studiert Theologie in Oxford. Das politische Leben, sagt sie, ist eine „Arena für Lüge und Verrat. Man muss austeilen und einstecken können“. Sie wirkt nicht, als sei sie dazu bereit. Und doch heißt es diese Tage in einer österreichischen Zeitung, sie erwäge die Rückkehr in die Politik, irgendwann später. Es steckt noch in ihr; sie ist wohl mit mehr Wassern gewaschen, als es den Anschein hat.

Verfasst von: Birgit | 15/09/2014

„Irgendwo kann jedem alles passieren“

Der Interview-Meister lässt sich gerne interviewen. Spätestens seit der Begegnung mit Woody Allen weiß er, wie kränkend ein Gesprächspartner ist, der mit jeder Faser Ablehnung versprüht, Lustlosigkeit und Genervtsein über den Eindringling. „Ein einziges Mal hat er während all der Zeit des Filmens gelacht“, erzählt er. „Das war, als mir eine Beleuchtungslampe mit großem Krach umgefallen und zerbrochen ist. Es war ein bösartiges, hämisches Lachen.“ Vom „Ekelpaket“ Woody Allen hat Georg Stefan Troller nichts Freundliches zu berichten. Er selbst aber ist die Liebenswürdigkeit in Person.

TrollerErst einen Kaffee auf dem Sofa zum Warmwerden, dann wechseln wir an den Arbeitstisch, wo er mir schräg gegenüber sitzt, während die Sonne durch das Fenster sein Gesicht von der Seite anscheint und eine dumpfe Atmosphäre im Zimmer schafft, in der die Zeit keine Rolle mehr zu spielen scheint, er nimmt sie sich, ich sowieso. Dabei hat er eigentlich zu tun: Zeitung lesen, Bücher schreiben, immer noch. Mit 92 Jahren.

Ist Ihr Aufnahmegerät auch an?“, fragt Troller, ganz Profi. Ihm war mal der Albtraum passiert, nach einem vierstündigen Interview mit der argentinischen Malerin Leonor Fini nicht ein Wort auf der Kassette zu finden. Kleinlaut musste er nochmal hin und um ein neues Gespräch bitten. „Die hat getobt! Nein, nochmal gemacht hat sie es nicht.“

Würden Sie es nochmal machen, wenn mir das passieren würde?“

Wenn etwas dabei herausschaut?“

Er meint das nicht in finanzieller Hinsicht. Ein Interview muss beiden etwas bringen, etwas anstoßen, ein Pingpong-Spiel der Gedanken sein. Wenn es gut ist – und seine waren brillant.

Deshalb hat Georg Stefan Troller all die Großen vor seine Kamera bekommen, für seine mehr als 150 Film-Porträts und Dokus im deutschen Fernsehen, die ihn zur Interview-Legende gemacht haben: Edith Piaf, Juliette Greco, Romy Schneider. Und eben Woody Allen, der sich unwillig seiner deutschen Produktionsfirma beugte.

Es klingt so einfach, Trollers Erfolgsrezept: Er ging immer von seinem ureigenen Interesse, der Neugierde aus. Fragte dabei nicht plump, sondern tiefschürfend. Erst kratzte, dann bohrte er, um etwas in dem Menschen anzustoßen, fast sachlich sich immer weiter an den Kern der Person heranwagend. Das funktionierte bei den Berühmtheiten, aber auch bei unbekannten, vermeintlich „ganz normalen“ Menschen.

Und wenn er eine Botschaft hat, dann eine ebenso einfache: Wir haben alle unsere Sorgen, schwarze Flecken, jeder hält sich auf seine Weise für besonders verdammt und verzweifelter als die anderen – aber es ist an uns, unseren Problemen zu begegnen und uns, so eine schöne Troller-Formulierung „am eigenen Schopf aus dem Schlamassel herauszuziehen“. Ob die strahlende, von allen geliebte und doch zutiefst beunruhigte Romy Schneider. Oder der querschnittsgelähmte Vietnamkriegs-Veteran Ron Kovic, der mit 23 Jahren an den Rollstuhl gefesselt war und „der sich doch heraus gerettet hat aus dem Schlamassel. Es geht. Das habe ich gezeigt in dem Film: Es geht.“

Auch Mörder hat er porträtiert, die ihre(n) Lebenspartner(in) umgebracht haben. „Warum? Da waren wir schon ganz nah dran. Ich wollte, dass der Zuschauer/die Zuschauerin einsieht: Mir könnte das auch passieren. Ich stehe nicht über denen. Das sind keine Primitivlinge. Irgendwo kann jedem alles passieren.“

Diese Fragen lassen ihn nicht los. Fragen stellen war eine Art der Selbsterforschung für ihn, der als Kind in Wien erlebt hat, wie es ist, ausgeschlossen und verstoßen zu werden, einfach nur, weil er Jude war. „Juden sind unser Unglück“, hieß es damals. Troller fragt: „Wessen Unglück waren wir denn? Es war die totale Verblüffung.“ Und tat weh.

Ein Trauma, aber heute spricht er befreit über jedes Thema. Unmerklich hat sich die Sonne gesenkt, wirft zuletzt nur noch einen Strahl durchs Zimmer. Manchmal, sagt Troller, sitzt er in der Metro und schaut sich die Menschen an. „Ich bin eh der letzte, der das tut. Alle anderen schauen nur auf ihr Handy, Smartphone.“ Aber er findet einen jeden interessant. Warum lässt der sich einen Bart stehen? Warum sieht der so schmuddelig aus? Wer gehört zu wem? Sind die Bruder und Schwester, Arbeitskollegen oder ein Liebespaar?

Solange die Fragen nicht aufhören, bleibt er lebendig.

 

 

Verfasst von: Birgit | 08/09/2014

Banane mit Lippenstift, dunkelrot

Der Abend liegt eineinhalb Jahre zurück. Aber wenn einem eine Aushilfs-Kellnerin mit direkt-rüden Manieren und bombensicherem Selbstbewusstsein einen solchen Satz mitgibt, möchte man den auch gar nicht vergessen.

Gleich bei mir ums Eck gab es eine Kneipe, wie sie in jeder Kleinstadt steht oder eben auch im vermeintlichen Großstadt-Moloch Paris. Die „Casa Nostra“. ollivierEtwas düster, bevölkert von den Männern aus der Nachbarschaft für ein Feierabend-Bier zu einem unpariserischen Preis und eine der wenigen Ausgeh-Adressen in diesem braven Wohnviertel. Betrieben wurde der Laden von Ollivier und seiner Frau, vor allem er sah immer müde und etwas ungepflegt aus, ziemlich angegriffen vom Leben als Kneipier mit seinen ungesunden Arbeitszeiten und dem stets griffbereiten Alkohol.

Seit ein paar Monaten hat das „Casa Nostra“ zugemacht und an seine Stelle ist die „Pizzeria Casa Marina“ gerückt. Obwohl es ein ständiges Kommen und Gehen gab, hatte Ollivier nie sofort abkassiert, dabei großzügig aus- und nachgeschenkt. Der Chef habe alles im Griff und wisse immer, wer wie viel konsumierte, versicherte einer der Gäste vor seinem Feierabendbier. Ich zweifeltezählten die Gäste selbst bis zum Ende des Abends mit? Aber dass Olliviers Geschäftsmodell an diesem Laisser-faire scheiterte, ist nur eine Vermutung.

indexNun
stehen hier rot-weiß gedeckte Tische anstelle der rustikalen Holzmöbel. Auch das Klavier ist nicht mehr da, an das sich L. immer setzte, wie das sein Reflex war. Dank L. habe ich die „Casa Nostra“ kennengelernt, der dort ein-, zweimal mit Band spielte, weil Ollivier ein glühender Jazz-Fan war, manchmal Musiker einlud, aber zu wenig Werbung dafür machte, um mehr Publikum anzuziehen als die übliche Kundschaft.

An einem Abend sah ich den Laden voll, als L.s Freund Marc T. hier auftrat, der mit seiner röhrenden Soulstimme einen Saal genauso im Griff hat wie diese Eckkneipe. Das „Casa Nostra“ bebte, die Nachbarn darüber vermutlich auch und ich hielt mich an Mounia, die Kellnerin, die mir zwischen ihren Handgriffen von ihrem verkorksten Familienleben mit Zwillingstöchtern und ihrem Mann – „quasi Ex-Mann!“ – erzählte, mir Schminktipps gab – „da muss viel mehr Lippenstift hin! Dunkelrot, um sie zu betonen“ – und mir zu mehr Dekolleté riet: „Wir Frauen müssen auffallen und zeigen, was wir haben!“

Was für eine Mischung aus schriller Direktheit, endlosem Gesprächsbedarf, weiblicher Solidarität, wie man sie in Paris so selten erlebt, und mütterlicher Herzlichkeit. Ich solle sie mal anrufen, dann organisiere sie einen Babysitter und trinke mit mir ein Bier im „Casa Nostra“, sagte sie beim Abschied.

Ich rief nicht an, aber ich behalte Mounia in Erinnerung, auch wegen diesem Satz. „Ich wünsche dir alles Glück der Welt.“ Wow. „Alles Glück der Welt, und du wirst es haben. Wenn du die Banane machst.“ Die Banane – das ist ein Lächeln. Ein Lächeln, das gegen Kummer hilft und die anderen anzieht. Und mit Lippenstift, tiefrot natürlich, noch mehr.

 

Vielleicht ist es Einbildung. Wenn ich heute manchmal in Deutschland unterwegs bin, in einen Bus steige oder ein Wartezimmer betrete, habe ich den Eindruck, kein Mensch blickt auf. Sondern weg, nach unten oder ins Smartphone, aus Scheu oder Desinteresse. Anders war das auch früher nicht. Aber anders erscheint es mir dort, wo ich seit ein paar Jahren lebe: in Frankreich.

Auch in Paris stieren die Menschen in der Metro ins Leere oder ihr Telefon. Abstumpfung ist auch Selbstschutz vor der Masse an Eindrücken. Und doch kreuzen sich die Blicke öfter. Ist das Desinteresse geringer und zählt der Eindruck der äußeren Erscheinung noch mehr.

Wer sich in Deutschland an obligatorischen Kommentaren über das Aussehen von Frauen in wichtigen Funktionen stört, während bei Männern manchmal doch zuerst der Inhalt interessiert, wird sich in Frankreich noch mehr ärgern. Weit süffisanter zeigten hier die Medien Angela Merkels Jugend-Badefotos aus einer Biographie oder das Ohlàlà-Dekolleté bei den Wagner-Festspielen vor ein paar Jahren, fast staunend: Die Kanzlerin ist eine Frau und zeigt das plötzlich. Auch Nicolas Sarkozy soll es genüsslich kommentiert haben. Für mehr oder zumindest denselben Erfolg müssen Frauen in den meisten Fällen besser sein – und besser aussehen sowieso.

cravateIn Frankreich, égalité oblige, werden aber auch Männer nicht verschont vor Häme, etwa wenn die Krawatte nicht sitzt, wie in der Hälfte der Auftritte von Präsident Hollande. Die Seite „François ta cravate!“ listet jede schiefe Schlips-Position penibel auf und hält Highlights bildlich fest. Das Echo auf sein neues Brillenmodell, das ihn irgendwie moderner und dynamischer erscheinen ließ, war irritiert, als herauskam, dass es sich um ein dänisches Produkt handelte: Wenn schon der Staatschef nicht patriotisch einkauft, wer dann? Die Aufregung ist zumindest ein gutes Zeichen für Geschlechtergleichberechtigung, fand die „Times“.

Ich konnte nicht umhin, mich vor ein paar Wochen in ein Gespräch zweier französischer Kollegen vor einer Debatte zwischen Christine Lagarde und Wolfgang Schäuble einzumischen. Lang und breit besprachen sie nicht etwa die elegante Erscheinung der IWF-Chefin (was dann der Redner auf der Bühne übernahm und ihr sichtlich unangenehm war – zu Schäubles Äußerem sagte er nichts, warum auch), sondern die besonders geknöpften Hemden von Jean-Claude Trichet, der in der ersten Reihe saß. „Wie erfreulich, dass auch Männer-Garderoben ausgiebig kommentiert werden“, sagte ich zu meinem Sitznachbarn, er war vom „Figaro“. Der sofort in die Details ging, um die Knopfreihe bei Trichets Hemden zu analysieren.

Und der Inhalt? Der Kollege hatte sich schon vor der Debatte zu sehr verausgabt. Bei Schäubles Ausführungen nickte er einfach weg.

Verfasst von: Birgit | 14/08/2014

Große Begegnung

Jemandem wie Patrick am Hartmannsweilerkopf zu begegnen, war eigentlich zu erwarten. Einen bis in die letzte Haarspitze überzeugten jungen Europäer, voller Lust auf Entdecken, ohne Furcht vor Hindernissen. Patrick ist 18 und gehört einer Generation an, für die Mobilität selbstverständlich ist. Erobert er morgen die Welt? Ich habe keinen Zweifel daran.

Studieren will er teilweise in Frankreich, denn Patrick ist voll fürs Deutsch-Französische entbrannt. Und zwar dank einer so altmodischen Sängerin wie France Gall: Als er realisierte, dass sie ihre treuherzigen Schlager nicht nur auf Deutsch sang, packte ihn ein Ehrgeiz, den er im Schulunterricht zuvor nicht hatte. Paukte Vokabeln, begann eine Brieffreundschaft mit „Lise aus Grenoble“. Und bewarb sich für ein Seminar mit 100 Jugendlichen, das das Deutsch-Französische Jugendwerk rund um die Gedenkveranstaltung zum 100-jährigen Ausbruch des Ersten Weltkrieges mit den Präsidenten Gauck und Hollande am Hartmannsweilerkopf im Elsass organisierte, einem einst bitter umkämpften Schlachtfeld.

hollande-pulsfortEr wurde angenommen. Wenn jemandmotiviert ist, dann Patrick, der in der Zwei-Länder-Freundschaft aufgeht, ohne sie für selbstverständlich zu halten; der wie ein Politiker von ihr zu schwärmen weiß, ohne unecht zu klingen. Als die Präsidenten nach ihren Reden ein ausgiebiges Bad in der jugendlichen Menge nehmen, schafft es Patrick bis zu Hollande vor, bekommt ein Selfie und erzählt, wo seine Begeisterung fürs Französische herrührt. „Sie sind ein Fan von France Gall? iIh auch!“, erwidert Hollande. Er kann mit jungen Leuten.

Und nicht nur mit Vorzeige-Jugendlichen. Zuerst steuerte der Präsident auf diejenigen zu, die man am Hartmannsweilerkopf nicht vermutet hätte. „Weil wir schwarz sind?“, fragen sie selbst. Während der Reden hatten sie Kekse gegessen, aber ein Selfie mit Präsident fanden sie dann doch cool. Sie trugen eine Rapper-Kluft, kamen aus sozialen Brennpunkten, es war ihr erster Ausflug ins Deutsch-Französische.

Über Vereine hatten sie eine Einladung zu dem Seminar bekommen. So wie Sandrine (Name geändert), die in Lille wohnt, keinen Job hat, weil sie mit dem Putzen schnell wieder aufgehört hat. „Ich würde gerne Friseurin werden, aber mit meinen Piercings nimmt mich doch eh keiner“, sagt sie. Sie hat sich gar nicht erst beworben. Es nervt sie, in ein Doppelzimmer mit einer Deutschen gesteckt worden zu sein, wo keine von beiden die Sprache der anderen spricht. „Jetzt essen wir schon wieder hier!“, ruft sie, als der Bus vor einem Restaurant in Colmar hält. Aber sie wirkt dabei unsicher, blickt sich nach Zustimmung der anderen um.
 france-allemagne-1024Was für ein Kontrast ist sie zum wortgewandten Patrick. Aber allein dass sie sich hier begegnen, erscheint mir groß. Mit den Präsidenten Deutschlands und Frankreichs auf dem ehemaligen Schlachtfeld Hartmannsweilerkopf.

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